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Wiener Zeitung: Eine unheilige Allianz

Dass die Österreicher viel zu früh in Pension gehen, hat weder mit der Gesundheit der Arbeitnehmer noch mit dem Arbeitsmarkt zu tun

Die Menschen sollen länger arbeiten. Das ist nicht nur der Wunsch der Regierung, sondern auch dringend erforderlich. Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter beträgt derzeit 58,4 Jahre und soll in den nächsten Jahren zumindest um zwei Jahre erhöht werden. Damit wird Österreich aber noch immer nicht dort ankommen, wo es Anfang der 1970er Jahre bereits war: bei einem Antrittsalter von 61 Jahren. Im jüngsten Sparpaket sind daher diverse Maßnahmen vorgesehen, um die Menschen länger im Job zu halten.

"Das ist ein chronisches Defizit"

Für den Sozialforscher und Pensionsexperten Bernd Marin sind diese Maßnahmen zwar "eine unmittelbare Lebensrettung, sie stoppen die Blutung, aber die Frage, ob der Patient je wieder aus dem Wachkoma kommt, ist damit noch nicht beantwortet".

Schließlich macht die Anhebung des faktischen Pensionsalters um zwei Jahre bis 2020 kaum jene Zeit wett, die die Menschen länger leben werden.

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