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Ruinöse Pensionsversprechen

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Ruinöse Pensionsversprechen

Marin: "Wäre der Generationenvertrag ein tatsächlicher Vertrag nach bürgerlichem Recht, könnten die Jungen ihn anfechten. So können sie nur zum Salzamt gehen – und politisch agieren."

KURIER, vom 17.September 2012

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Europas Pensionssysteme sind in einer veritablen Schieflage. Grund sind Pensionszusagen, die den Menschen weit höhere Renten versprechen, als jemals an Beiträgen eingezahlt wurde und deren chronische Defizite nur durch öffentliche Zuschüsse ausgeglichen werden können. Diese verdoppeln sich in Österreich alle zehn Jahre.

Während Staaten wie Schweden und Polen ihr Pensionssystem längst kostendeckend reformiert haben, müssen andere Länder, darunter etwa Griechenland, aber auch Österreich, die zu viel versprochenen Pensionen durch immer neue Schulden subventionieren.

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Marin: "Wäre der Generationenvertrag ein tatsächlicher Vertrag nach bürgerlichem Recht, könnten die Jungen ihn anfechten. So können sie nur zum Salzamt gehen – und politisch agieren."

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In Österreich sind von den jährlich ausbezahlten Pensionen rund ein Drittel nicht gedeckt, also nie durch eingezahlte Beiträge abgesichert worden.

"Die Finanzministerin muss derzeit jährlich rund 14 Milliarden Euro zuschießen", erklärt Pensionsexperte Bernd Marin. Das könne nur durch immer neue Schulden finanziert werden. "Aber irgendwann bekommt man das Geld nur noch zu italienischen oder griechischen Konditionen – oder gar nicht mehr", warnt er.

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