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Pensionisten zu 82 Prozent vom Staat abhängig

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Pensionisten zu 82 Prozent vom Staat abhängig

Mangelnde Privatvorsorge führ zu extremer Anhängigkeit vom Staat

KURIER, vom 30 April 2013

In keinem anderen westeuropäischen Land sind Pensionistenhaushalte finanziell so stark vom Staat abhängig wie in Österreich. Dies geht aus einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz hervor.

Demnach sind 82 Prozent aller Pensionisten-Einkommen staatliche Pensionszahlungen, fünf Prozent kommen aus betrieblicher oder privater Pensionsvorsorge und 13 Prozent aus Erwerbstätigkeit.

...

Seniorenbund-Obmann Andreas Khol fordert erneut eine Aufhebung der Zuverdienstgrenze sowie Boni für längeres Arbeiten. In der Studie selbst, so Khol, „ist keine schlechte Nachricht zu erkennen“. Österreichs Pensionsreformen hätten die erste Säule eben weniger verkürzt als anderswo.

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Hier hat Khol Recht. In Österreich wurde die erste Säule (staatliche Pension) wenig gekürzt.
Da aber Österreich die gleichen demographischen Probleme bekommt, wie jedes andere Industrieland, führt die unverantwortlich zögerliche Kürzung der ersten Säule nur zu einem Hinausschieben der Finanzierungsprobleme - mit der Konsequenz, dass die Belastung noch mehr auf die, heute junge Generation verschoben wird.
Abhängigkeit vom Staat bedeutet in diesem Fall, sein komplettes Leben von den finanziellen Möglichkeiten und von der Gnade des Staates abhängig zu machen.
Wenn man sich die Finanzierungsprobleme ansieht, die auf den Staat in Zukunft zukommen, dann kann man bezügliche der finanziellen Leistungsfähigkeit wohl kaum sehr optimistisch sein.
Ob dem Österreicher wirklich bewusst ist, dass er sich mangels Eigeninitiative der Gnade des Staates (und damit der in der Zukunft regierenden Politiker) ausliefert, wage ich zu bezweifeln. Aber auch diesbezüglich ist kaum Aufklärungsarbeit durch den Staat zu erwarten...