News "Bevölkerungsprognose, Statistik Austria" | Die Pensionsbeitragszahler Österreichs 


Website - Suche:

z.B. Pension, Vorsorge


Ähnliche Neuigkeiten:

Wie sich die Altersgruppen verändern

29.05.2017 Pensionsfinanzierung

Wie sich die Altersgruppen verändern

09.10.2012

Bevölkerungsprognose, Statistik Austria

2030 erreicht Österreichs Bevölkerung die 9-Millionen-Marke, ein Viertel davon wird 65+ sein

Ergebnissen der aktuellen Prognose von Statistik Austria zufolge wird die Bevölkerung Österreichs auch in Zukunft wachsen. Von 8,4 Mio. im Jahr 2011 wird sie auf 9,0 Mio. im Jahr 2030(+7%) bzw. 9,4 Mio.(+11%) im Jahr 2060 ansteigen. Die Altersstruktur verschiebt sich deutlich hin zu den älteren Menschen (siehe Tabelle 1): Stehen derzeit 18% der Bevölkerung im Alter von 65 und mehr Jahren, werden es mittelfristig (bis 2020) rund 20%, und längerfristig (nach 2030) mehr als 25% sein. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt von derzeit 41,8 bis 2060 auf 47,1 Jahre.

Bevölkerungsrückgang im Erwerbsalter, starker Anstieg bei älteren Menschen

Die Zahl der unter 2-jährigen Kinder (Säuglings- und Kleinkindalter) wird in den nächsten zehn Jahren bundesweit steigen. Im Jahr 2020 sollte es mit 249.000 um 6% mehr Kleinkinder geben als 2011 (235.000 Säuglinge und Kleinkinder). Bis zum Jahr 2026 steigt ihre Zahl um 7% auf 252.000. Die Besetzungszahlen im Kindergartenalter (3- bis 5-Jährige) bleiben kurzfristig konstant und steigen danach wieder an: 2011 lebten österreichweit 239.000 Buben und Mädchen im Kindergartenalter, was sich bis 2015 kaum ändern wird. Danach ist ein Anstieg auf 256.000 im Jahr 2029 zu erwarten, ein Plus von 7% gegenüber dem Basisjahr 2011. Die Zahl der Kinder im Volksschulalter (2011:325.000 Kinder) wird österreichweit rund zehn Jahre lang mehr oder weniger konstant bleiben, ab dem Jahr 2020 aber wieder steigen und 2030 mit344.000 um 6% höher sein als 2011.

2011 standen 338.000Kinder im Alter der Sekundarstufe I (10 bis 13 Jahre). Diese Zahl sollte im gesamten Bundesgebiet wie in der Vergangenheit auch längerfristig noch sinken, bis 2020 um 3% auf 329.000. Danach wird sie wieder steigen und 2030 mit 346.000 etwas höher sein als derzeit (+2%). 14- bis 17-jährige Jugendliche absolvieren entweder das neunte Schuljahr, gehen in eine weiterführende Schule (AHS, BHS) bzw. Fachschule oder sind bereits als Lehrling oder in einer anderen Form am Arbeitsmarkt aktiv. Ihre Zahl wird zunächst von 380.000 (2011) um 11% auf 337.000 im Jahr 2024 sinken, danach aber wiederum leicht ansteigen. Junge Erwachsene (18–29 Jahre) sind zum Teil bereits im Arbeitsmarkt integriert, andere stehen noch in der sekundären bzw. bereits in der tertiären Ausbildung. Die Männer leisten ihren Präsenz- bzw. Zivildienst ab. Diese Altersgruppe wird nur noch bis 2016 geringfügig stärker besetzt sein als 2011. Danach sinkt sie stark ab und wird im Jahr 2030 mit 1,17 Mio. um 10% niedriger sein als 2011 (1,29 Mio.).

Die Personengruppe des zentralen Erwerbsalters (30 bis 54 Jahre) wird künftig nicht mehr zunehmen; ab 2015 sind sogar Rückgänge zu erwarten. Um 2030 wird ihre Zahl mit 2,89 Mio. um rund 8% niedriger sein als zurzeit (2011: 3,14 Mio.). Innerhalb der Altersgruppe wird es eine stärkere Verschiebung zu den älteren Arbeitskräften geben. Die Zahl der Menschen im späten Erwerbs- bzw. frühen Ruhestandsalter (55- bis 64-Jährige) wird deutlich wachsen. Insbesondere ist nach 2015 – mit dem Eintritt der Baby-Boom-Generation in diese Altersklasse – mit sehr starken Zuwächsen zu rechnen (2020: 1,24 Mio. bzw.+25%; 2025: 1,32 Mio. bzw.+33%).

Sehr kräftig wird die Gruppe der "jungen Alten" zwischen 65 und 79 Jahren anwachsen. Bereits 2015 wird es mit 1,17 Mio. um 9% mehr jüngere Alte geben als 2011 (1,07 Mio.), 2020 um 14% mehr (1,23 Mio.). Bis zum Jahr 2030 steigt ihre Zahl auf 1,52 Mio. (+42% gegenüber 2011) an. Die stärksten Zuwächse wird langfristig die Zahl der betagten und hochbetagten Personen (80 und mehr Jahre) erfahren. Bereits im Jahr 2015 werden in Österreich mit432.000 um 4% mehr über 80-jährige Personen leben als 2011(414.000). Bis 2020 steigt ihre Zahl auf491.000 an(+19%), und 2030 sollte ihre Zahl mit640.000 bereits um 54% größer sein als 2011.