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Der Generationenkonflikt

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Der Generationenkonflikt

Die Verantwortung der heutigen Entscheidungen für die nächsten Generationen!

Wo bleiben die Politiker, welche für uns auf die Barrikaden steigen?

Wo sind die Herren Khol und Blecha, die es immer so eilig haben, vor Wahlen.

Was ich nämlich nicht verstehe ist folgendes:

Es gibt eine Gruppe von Menschen - und nur damit wir uns gleich von Anfang an richtig verstehen - Menschen die alle fleißig gearbeitet haben und brav Beiträge bezahlt haben - aber für die ist alles anders:

Die sind nämlich mit einer Bemessungszeit von 5 oder 10 Jahren in Pension gegangen und die schwachen Jahre, wirkten sich nicht aus.

Die bekamen für jedes Jahr 2% gutgeschrieben und falls Sie früher in Pension gegangen sind, auch wieder nur 2% pro Jahr abgezogen.

Während sich unsere (künftigen) Pensionen Jahr für Jahr automatisch reduzieren, wird für diese Gruppe - den heutigen Pensionisten - keine Reduzierung eintreten.

Ja es wurde der Wahltermin Herbst 2008 schamlos ausgenützt, um für die Pensionisten wieder eine Besserstellung gegenüber den geltenden Gesetzen herauszuholen.

Ich bin sicher, jetzt möchten mich einige am liebsten verprügeln.

Bevor Sie das machen, bitte ich Sie, mir nur kurz Ihr Ohr zu leihen:

Wenn sich für alle aktiven Menschen der Bemessungszeitraum ausdehnt und sich damit die Pensionen verschlechtern, warum gilt das nicht auch für die Pensionisten?

Ich weiß, Sie werden jetzt antworten:

Man darf  bestehendes (An)Recht nicht schmälern!

Meine Frage: Meines und das tausender Aktiver schon?

Ich habe mich wie die Pensionisten auf meine Pension eingestellt.

Warum müssen die künftigen Generationen das alles ausbaden, während eine Generation von dem allen gar nicht betroffen ist.

Natürlich meine ich nicht die Ärmsten unter den Pensionisten, wenngleich auch da zu untersuchen wäre, warum die Bemessung so gering ausgefallen ist.

Natürlich meine ich auch nicht die Frauen, welche Kinder großgezogen und den Haushalt geführt haben und damit keine Gelegenheit hatten, viele Beitragsjahre zu erwerben.

Ich meine z.B. jene Pensionisten, welche auch jahrelang über der Höchstbeitragsgrundlage verdient haben und deren Pensionen nicht durch schlechte Anpassungsfaktoren von vor 20, 30 oder 40 Jahren betroffen sind!

Die Opfer

Wenn Sie diese Seiten aufmerksam gelesen haben dann wird Ihnen klar geworden sein:

Stark steigende Pensionistenzahlen, sinkende Beitrags-Zahler - das kann nicht gut gehen.
Alle, die heute jünger als 50 Jahre alt sind, werden das alles ausbaden müssen.

Nicht nur die Pensionsproblematik!

Auch das Thema Pflege- und Gesundheitskosten. Dann wird kein Geld mehr da sein - auch nicht kurz vor einer Wahl - um eine Gruppe von Menschen, welche bei entsprechender Leistung als Aktiver, ohnehin in einen Garten Eden der Pension gelandet sind, zusätzlich mit nicht leistbaren Wahlzuckerln zu ködern.

Ich würde mir daher wünschen, dass auch die heutigen Pensionisten - und zwar die richtige Gruppe davon - etwas zur Gesundung unseres Pensionssystems beitragen und nicht alles auf den Schultern der derzeitigen Aktiven ausgetragen wird.

Die nämlich müssen heute immer mehr Beiträge abliefern und bekommen als Ausgleich dafür immer geringere Pensionen!