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Anzahl der Hundertjährigen verzehnfacht sich bis 2050

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Anzahl der Hundertjährigen verzehnfacht sich bis 2050

KURIER: Jeder zweite Neugeborene in Österreich könnte hundert werden. Das hat weitreichende Folgen.

Der demografische Wandel spitzt sich weiter zu: Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl der Hundertjährigen weltweit verzehnfachen. 50 Prozent des Geburtsjahrganges 2013 werden wohl ihren hundertsten Geburtstag erleben

...

Warnung vor Folgen der Überalterung

Die steigende Überalterung der Bevölkerung hat weitreichende Folgen: So ist eine signifikante Steigerung der Sozialkosten zu erwarten. Bereits 2011 waren die öffentlichen Ausgaben für einen Menschen, der 65 Jahre oder älter ist, etwa sechsmal höher als für eine jungen Menschen. Angesichts der drohenden Überaltung werden Staaten außerdem mehr denn je auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen sein.

Erst kürzlich hat die Ratingagentur Fitch vor weiteren Folgen der Überalterung in vielen Industrienationen gewarnt.

Ohne "weitreichende Reformen der Pensionssysteme" drohe diesen Ländern "langfristig eine zweite Finanzkrise", heißt es in einer Studie, die Mitte Jänner in Paris veröffentlicht wurde.

Österreich zählt diesbezüglich sogar zu den zehn verwundbarsten Ländern der Welt. Dass hierzulande oftmals zu jung in den Ruhestand gewechselt wird, ist für Ältere Privileg und Bumerang zugleich.

Nach Berechnungen der Ratingagentur könnte das durchschnittliche Verhältnis zwischen der öffentlichen Verschuldung und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der EU ohne tiefgreifende Pensionsreformen bis 2020 um fast sieben Prozent ansteigen und bis 2050 um gut 119 Prozent.

Für die Eurozone sei bis 2050 mit einem Anstieg um fast 111,5 Prozent zu rechnen. In einigen Staaten drohe das Verhältnis zwischen Schuldenberg und BIP zu "explodieren".

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Ich bin schon gespannt, wie lange es dauert, bis die Österreichische Poilitik wieder dementiert.
Denn klarerweise werden die Pensionsistenverbände und der Sozialminister die Situation völlig anders einschätzen. Wie lange kann man eigentlich Tatsachen völlig ignorieren?