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Staat zahlte um 330 Mio. weniger zu Pensionen

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Staat zahlte um 330 Mio. weniger zu Pensionen

Ist dem Seniorenrat eigentlich bewußt, dass dieser enorme Betrag gerade mal 1,75% des Staatszuschusses darstellt?

ORF-Online:

Der österreichische Staat hat im Vorjahr um knapp 330 Millionen Euro weniger für die Pensionen ausgegeben, als im Budgetvoranschlag angenommen worden waren.

Als Konsequenz aus diesen Zahlen des Finanzministeriums forderte der Präsident des Seniorenrates und Obmann des ÖVP-Seniorenbundes, Andreas Khol, heute gegenüber der APA, der „übertriebene Alarmismus bezüglich der Pensionskosten“ müsse „endlich eingestellt werden“.

Nach den in der vergangenen Woche vom Ministerrat zur Kenntnis genommenen Zahlen zum Budgeterfolg wurde für die gesetzlichen Pensionen (ASVG, Gewerbe, Bauern) 2012 um 228,7 Millionen Euro weniger ausgegeben (9,795 Mrd.) als im Voranschlag angenommen.

Für die Beamtenpensionen hat der Staat um 99,4 Millionen Euro weniger ausgegeben (8,917 Mrd.) als veranschlagt - in Summe 328,1 Millionen Euro.

zum Artikel

Für Hrn. Khol ist die Welt wieder in Ordnung. 330 Millionen geringer fiel der, für die Finanzierung der Pensionen notwendige Staatszuschuss aus - ein beeindruckender Betrag.
Dennoch stellt diese enorme Summe gerade einmal 1.75% des Staatszuschusses dar! Und gerade diese Relation sollte die Staatsbürger alarmieren.
Und bezüglich des "übertriebenen Alarmismus bezüglich der Pensionskosten":
Ja, alarmierend ist der aktuell notwendige Staatszuschuss allemal, da die aktuelle demografische Ausgangssituation durch die große Anzahl an Beitragszahlern geradezu ideal für die Finanzierung des Pensionssystem ist.
Hr. Khol agiert hier ähnlich einer Person, die von einem Hochhaus springt und  im freien Fall beim zehnten Stockwerk feststellt: „Ich weiß nicht, was daran so schlimm sein soll… bis jetzt ist ja gar nichts passiert.“
Ein Wunsch an die Regierung:
Wie wäre es, wenn man die 300 Millionen für eine Entlastung der Beitragszahler verwenden würde? Fair wäre dies allemal, wenn man die Belastungen bedenkt, die in der Zukunft auf diese Generation noch zukommen.