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Die Einser-Lüge

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Die Einser-Lüge

PROFIL: Die Österreicher werden ihren Lebensabend in Armut verbringen.

Christian Rainer im aktuellen Profil

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Vor jeder Wahl beteuern Politiker, dass die Renten durch eine staatliche Beglückungsmaschinerie einem Naturgesetz gleich gesichert seien.

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Ist den Österreichern zuzumuten, die Lügen der Politiker zu durchschauen, selbst zu erkennen, was Sache ist? Ist es also nur gerecht, wenn die Bürger für ihre Naivität gestraft werden? Nicht unbedingt. Der Sachverhalt verlangt Basiskenntnisse der Grundrechnungsarten, und die werden ja auch den gewählten Volksvertretern nicht abverlangt.

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Falls aber die Pensionen nicht sinken sollen, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Beiträge der Arbeitnehmer (werden durch niedrige Geburtenraten trotz Zuwanderung ohnehin weniger) und die staatlichen Zuschüsse (machen aktuell ein Viertel des Gesamtvolumens aus) werden erhöht. Das will niemand, und der Staat kann es sich nicht leisten. Oder zweitens: Das Pensionsantrittsalter steigt. Tut es aber nicht, jedenfalls bei Weitem nicht um drei Monate pro Jahr. Das Land lügt sich in den Sack. 2012 lag der Durchschnittswert von Männern und Frauen bei 58,4 Jahren, Ziel waren 59 Jahre. Die geplante Steigerung um vier Jahre bis 2020 erscheint da doch eher unwahrscheinlich.

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Laut dem vergangene Woche veröffentlichten Gutachten der Pensionskommission steigt das Antrittsalter um 2,5 Jahre – bis 2060. Die Österreicher werden dann mit 61 Jahren in Pension gehen. Und die restlichen drei bis vier Jahrzehnte ihres Lebens in Armut verbringen. Kann ihnen, kann uns das endlich jemand ganz laut sagen?

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