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Die Einser-Lüge - Kommentar von Walter Worresch

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Die Einser-Lüge - Kommentar von Walter Worresch

Leserbrief von Walter Worresch im Profil vom 03.11.2013

Hallo Hr. Rainer! Erstmals vielen Dank, dass Sie dieses Thema aufgreifen. Vielleicht beginnen die Profil-Leser ja darüber nachzudenken. Ich gebe Ihnen auch vollinhaltlich Recht. Jedoch umfasst Ihre Analyse leider nicht die ganze Problematik: In ungefähr 10 Jahren beginnt die Babyboomer-Generation in Pension zu gehen. D.h., innerhalb von wenigen Jahren verliert das Pensionssystem 100.000de an Beitragszahler. Das alleine würde schon ausreichen, um unser Versorgungssystem, so wir wir es heute kennen (und uns auch auf das Funktionieren verlassen) kollabieren zu lassen. Gleichzeitig wird aber jeder „Nicht-mehr-Beitragszahler“ sofort zum „Leistungsempfänger“, denn er erwartet ja  - verständlicherweise - eine vernünftige Pensionszahlung. Am schlimmsten davon betroffen wird jene Generation sein, die heute so um die 50 Jahre alt ist. Diese Generation verlässt sich auf die Leistungsfähigkeit des Systems. Diese wird ja von den Politikern immer wieder gepriesen (und man glaubt halt immer gerne, was man glauben möchte) und man nimmt das Eigenvorsorgethema nicht ernst („Bis ich in Pension gehe, wird das schon noch einigermaßen funktionieren…“). Aber was diese Generation übersieht ist, dass gerade sie (bedingt durch die große Anzahl an Personen) heute für das Funktionieren des Systems in der Gegenwart den wesentlichen Anteil hat. Und wenn Sie dann noch in Ihre Analyse die Themen „Gesundheitsversorgung“ und „Pflegefinanzierung“ einfließen lassen, welche durch die Überalterung massiv ansteigen werden, dann wird die Armut noch wesentlich schlimmer sein, als die größten Pessimisten erahnen mögen… Mit freundlichen Grüßen,
Walter Worresch, Obmann
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