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Späterer Pensionsantritt reicht nicht

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Späterer Pensionsantritt reicht nicht

Die Presse: Die Politik will die Lücke in der Pensionsfinanzierung durch ein höheres faktisches Antrittsalter schließen. Dies brächte aber nur kurzfristig eine Entlastung, kritisieren Ökonomen.

Sie sind einer der Hauptgründe für das „plötzlich“ vergrößerte Budgetloch: die Bundeszuschüsse für die Pensionen. Diese erhöhen sich bis 2017 von derzeit zehn auf 12,5 Mrd. Euro pro Jahr. Darin sind wohlgemerkt nur die Zuschüsse ins ASVG-System enthalten. Für die pensionierten Beamten wendet der Staat weitere fünf Mrd. Euro pro Jahr auf (pro Kopf viermal so viel wie bei ASVG-Pensionisten, dafür spart sich der Staat Dienstgeberbeiträge während der aktiven Zeit). ...

Länger arbeiten, länger leben

Kurzfristig stimme diese Gleichung zwar, langfristig blieben die Kosten jedoch auch bei der anvisierten Erhöhung des faktischen Antrittsalters fast gleich hoch, kritisierten Ulrich Schuh vom industrienahen Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria und der heimische Ökonom und ehemalige Direktor der Abteilung für soziale Angelegenheiten in der Weltbank, Robert Holzmann, am Donnerstag vor Journalisten. Zwei Gründe erklären diese Erkenntnis: So steigt auch die Lebenserwartung jährlich um rund 100 Tage. Bis 2018 wird sie also um ziemlich genau jene 1,5 Jahre angestiegen sein, um die länger gearbeitet werden soll. Die absolute Zeit in der Pension bleibt also gleich. ... Wenn die Menschen jedoch später in Pension gehen, fallen die Abschläge geringer aus. Die Höhe der Pensionen ist somit größer. Bei nahezu gleichbleibender Verweildauer in der Pension kann die durch den späteren Antritt erzielte Einsparung langfristig vollständig wieder aufgezehrt werden. Das heiße natürlich nicht, dass ein späterer Pensionsantritt nicht sinnvoll wäre. „Es ist aber eine Illusion zu glauben, dass damit alle Probleme der Finanzierung nachhaltig gelöst sind“, so Holzmann. ... zum Artikel