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Der ganz große Schock kommt noch

FORMAT: Klaus Puchleitner hält die Entwarnung rund ums neu eingeführte Pensionskonto für verfrüht. Die künftigen Pensionisten werden wenig zu lachen haben.
"Alles gut gegangen, so schlimm war’s gar nicht", denken sich die Verantwortlichen in der Pensionsversicherungsanstalt – und zweifellos auch einige Politiker – dieser Tage wohl erleichtert.
...
Dass es irgendwann Kürzungen geben wird, steht außer Frage. Praktisch alle ernst zu nehmenden Experten sehen das so – Sozialminister ausgenommen. Knapp neun Milliarden muss der Staat derzeit pro Jahr ins Pensionssystem einspeisen, 2060 werden es valorisiert bereits 37 Milliarden sein. Wenn nicht doch noch konsequent reformiert wird.

Selbstverständlich hat die Politik hier bislang auf geradezu sträfliche Weise versagt. Das neue Pensionskonto ist nur eine andere Berechnungsweise, eine Reform ist es noch lange nicht. Das hilflose Herumdoktern am Pensionsantrittsalter verdient vielleicht Mitleid, die Bezeichnung „Reform“ aber ganz sicher nicht. Es wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren ein völlig neues System brauchen, das nicht nur den Generationenvertrag über den Haufen wirft, sondern das gesamte Thema neu denkt.

Das wird jedenfalls zur Folge haben, dass die Pensionen weiter sinken. Weil uns seitens der Politik niemand seriös darauf vorbereitet, werden wir ziemlich geschockt sein. Dann aber wirklich.

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