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Bundesbeitrag zu den Pensionen

Auszug aus dem Bundesrechnungsabschluss für das Jahr 2010 (Rechnungshof)

"Wie bereits 2009 wuchs im Jahr 2010 der Bundesbeitrag zur Pensionsversicherung an.

Der stetige Anstieg des Bundesbeitrags spiegelt die demografische Entwicklung der österreichischen Bevölkerung sowie die Entwicklung der Wirtschaftsleistung wider.

Auch wenn mit dem Ende der Wirtschaftskrise ein Anstieg der Zahl der beitragsleistenden Versicherten von 3,497 Mill.40 auf 3,541 Mill. einherging (+ 1,2 %), führte der vergleichsweise stärkere Anstieg der Pensionsbezieher von 2,189 Mill. auf 2,220 Mill. (+1,4 %) zu einer Erhöhung der Pensionsbelastungsquote  (Pensionsbezieher pro 1000 Pensionsversicherte) auf 623 (2009: 621).

Das zunehmende Ungleichgewicht zwischen beitragsleistenden Versicherten und Pensionsbeziehern zeigt sich auch in der Entwicklung der Gebarung in der Pensionsversicherung.

Die Beiträge der Versicherten stiegen 2010 gegenüber 2009 um 2,2%, während die Ausgaben für Versicherungsleistungen der Pensionsversicherungen um 4,2% wuchsen.

Die Ausgaben für den Bundesbeitrag zur Pensionsversicherung in Höhe von 8,206 Mrd. EUR stiegen gegenüber dem Jahr 2009 (7,655 Mrd. EUR) um 0,551 Mrd. EUR (+ 7,2 %) und lagen um 0,398 Mrd. EUR (+ 5,1 %) über dem Voranschlag 2010 (7,808 Mrd. EUR).

Am relativ stärksten davon betroffen war der Bundesbeitrag zur Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft. Er lag im Jahr 2010 um 15,6 % über dem Wert von 2009. In absoluten Zahlen nahm der Bundesbeitrag zur Pensionsversicherungsanstalt am stärksten zu (+0,435 Mrd. EUR bzw. +9,8 %).

Die Mehrausgaben für den Bundesbeitrag zur Pensionsversicherungsanstalt waren insbesondere auf die höhere Durchschnittspensionsentwicklung zurückzuführen. Bei der Budgeterstellung wurde eine monatliche Durchschnittspension in Höhe von 941,71 EUR angenommen. Tatsächlich betrug die für die Berechnung des Bundesbeitrags relevante Durchschnittspension 955,77 EUR.

Dagegen waren die Mehrausgaben für den Bundesbeitrag zur Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft insbesondere auf die Überschätzung der Beitragsgrundlage zurückzuführen. Bei Budgeterstellung wurde von einer durchschnittlichen Beitragsgrundlage in Höhe von 1.930,50 EUR ausgegangen. Für die Zahlungen des Bundesbeitrags war schließlich eine durchschnittliche Beitragsgrundlage von 1.706,30 EUR maßgeblich."

Auszug aus dem Bundesrechnungsabschluss für das Jahr 2010 (Rechnungshof)