News "KURIER: WKO: Pensionsprivilegien unter Beschuss" | Die Pensionsbeitragszahler Österreichs 


Website - Suche:

z.B. Pension, Vorsorge


Ähnliche Neuigkeiten:

Wie sich die Altersgruppen verändern

29.05.2017 Pensionsfinanzierung

Wie sich die Altersgruppen verändern

08.08.2011

KURIER: WKO: Pensionsprivilegien unter Beschuss

Dass seine Mitgliedsgelder in der Wirtschaftskammer für Pensionen verwendet werden, erzürnt den Strabag-Chef.

Durch kräftige Spekulationsverluste im Zuge der R-Quadrat-Pleiten ist der Pensionsfonds der Wirtschaftskammer ins Gerede gekommen.

Bis zu 70 Prozent des Letztbezugs muss der Fonds den Wirtschaftskammer-Pensionisten mit Altverträgen zahlen - doch der Fonds kämpft mit Finanzproblemen.

Heftige Kritik an dieser Pensionsregelung kommt nun von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner.

"Mehrere Millionen" Euro an Kammerumlage zahlt sein Unternehmen jährlich an die Wirtschaftskammer.

"Solche Pensionsprivilegien kommen einer Beraubung der nachfolgenden Generation gleich und sind nicht zu rechtfertigen", meint er zum KURIER.

Die meisten Mitarbeiter der Pflichtmitglieder, die "für diese Pfründe aufkommen", würden selbst nur ASVG-Pensionen erhalten.

Zähneknirschend müssten Unternehmen nun zur Kenntnis nehmen, wofür die "im internationalen Vergleich rekordhohen" Pflicht-Beiträge verwendet würden. Und er fordert: "Ich wünsche mir das Auslaufen der Pflichtmitgliedschaft."

zum Artikel

 


 

Hr. Haselsteiner hat mit seiner Argumentation natürlich völlig Recht.

ALLE Pensionsprivilegien, die nicht kapitalgedeckt sind, belasten die dzt. berufstätige Bevölkerung.

Das aktuelle System wird gestützt und am Leben erhalten und der beruftstätigen Bevölkerung wird durch die hohe Belastung die Möglichkeit genommen, aktiv für die eigene Zukunft vorzusorgen.

Wie wäre es - analog der Forderung von Hrn. Haselsteiner - mit einem "Auslaufen" der Pflichtversicherung bei den Pensionsversicherungen?

... wäre doch lohnenswert, darüber einmal nachzudenken!